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PUBG ist zu erfolgreich, daher gibt’s massig Server-Probleme

PlayerUnknown’s Battlegrounds sorgt für immer neue Schlagzeilen. Nachdem es bereits die Marke von einer Million gleichzeitigen Spielern geknackt hatte, waren es Anfang Oktober 2017 schon 1,7 Millionen Spieler, die zur gleichen Zeit weltweit Battle-Royale-Spaß genießen wollten.


Doch leider gab es massig Probleme, vor allem in China. Dort kamen Spieler plötzlich nicht mehr auf die Server und sollten sich stattdessen über ein kostenpflichtiges Tool ein VPN-Netzwerk nach Europa einrichten. Ein Shitstorm mit Tausenden von negativen Steam-Reviews aus China war die Folge!

PUBG-Entwickler Bluehole erklärt Fehler

Der Grund für die Probleme mit den Servern sei, laut Bluehole, schlicht im unerwartet starken Wachstum des Spiels zu finden. Da die bestehende Infrastruktur, ein auf knapp 1 Million Spieler ausgelegter Cloud-Service, mit den vielen Gamern nicht mehr klarkam, wurde kurzerhand ein weiterer Cloud-Dienst hinzugezogen.


Diese neue Cloud sollte zusammen mit den alten Servern die Last auffangen, doch das System war nicht ausreichend im Vorfeld getestet worden. Daher wurden einige Server dabei überladen und das führte zu den bekannten Problemen und diese wiederum zum Steam-Shitstorm.


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Bluehole arbeitet mit Hochdruck an Lösung für Server-Probleme

Die Entwickler bei Bluehole wollen das Problem freilich bald beheben und arbeiten laut eigenen Aussagen mit Hochdruck und verdoppelten Anstrengungen an einer Lösung. Außerdem expandiert die Firma, unter anderem durch die Gründung der Tochterfirma „PUBG-Corp“, die sich in Europa, den USA sowie Asien um PlayerUnknown’s Battlegrounds kümmern will.


Bei den genervten Spielern entschuldigt man sich derweil und verspricht, bald eine Lösung für die Server-Probleme zu finden.


Quelle: mein-mmo.de

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