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Der „Early-Access“-Meilenstein ist da – Die Ersten testen Star Citizen 3.0

Star Citizen 3.0 – das ist der Patch, auf den die Fans seit Monaten gewartet haben. Der war mehrfach angekündigt und wurde mehrfach verschoben.

3.0 ist der Patch, bei dem erstmals die einzelnen Module von Star Citizen zu einem großen Ganzen werden. Es ist der Patch, ab dem Star Citizen dem ähnelt, was Schöpfer Chris Roberts den Backern versprochen hat: der Übergang vom Kleinen ins Große ist nun nahtlos möglich – das Universum wird persistent.


Aber natürlich geht die Entwicklung auch jetzt noch weiter: Das Spiel ist noch weit von einem Release entfernt. Auch 3.0 ist offiziell noch Teil der Alpha von Star Citizen.


Aktuell ist der Patch für die „Evocati“ spielbar, das sind die Auserwählten, die neue Builds für Star Citizen vor allen anderen testen dürfen. Wann Star Citizen 3.0 allen Backern zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt, es soll „hoffentlich sehr bald passieren.“


Um 3.0 gab’s immer wieder Diskussionen. Seit Monaten dreht sich bei Star Citizen alles um den Patch. Auf der Gamescom hieß es noch, 3.0 solle im September erscheinen, wenig später ist das auf Oktober korrigiert worden. Dann beobachteten die Fans mit Argusaugen die Liste der „Bugs, die noch gefixt werden müssen, bis wir die Evocati dranlassen“ – jetzt ist es endlich so weit.


Offene Entwicklung sorgt für häufige Verschiebungen

Star Citizen gilt als wahnsinnig ambitioniertes Projekt, das letztlich eine durchdachte SF-Welt neben der realen bieten soll.

Das Projekt wird mit „Crowdfunding“-Geld entwickelt – die Spieler treten also in Vorlage. 160 Millionen US-Dollar haben Backer bereits in Star Citizen investiert.


Es entstehen immer wieder Kontroversen um Star Citizen. Der beliebteste Vorwurf: das Projekt leide unter einem „Feature-Creep“, sei zu überambitioniert, um je zu erscheinen. Zweifler kritisieren die zahlreichen Verschiebungen und Verspätungen. Fans weisen auf die gewaltigen Dimensionen des Projekts hin.


Als Crowdfunding-Spiel setzt Star Citizen auf eine “offene Entwicklung”, lässt Spieler ständig den Entwicklern auf die Finger schauen und spricht über die Visionen des Spiels, auch wenn man noch weit davon entfernt ist. Bei Star Citizen teilt man interne Zeitpläne mit den Spielern – die sind anfälliger für Änderungen als die Zeitpläne von Studios bei einer geschlossenen Entwicklung – dort gibt man nur Daten bekannt, die man sicher einhalten kann.

3.0 – ist jetzt im Prinzip der „Early Access“ von Star Citizen

3.0 gilt bei Star Citizen, laut Roberts, nun als eine Version, die bei einem anderen Entwicklungssystem ein „Early Access“-Build darstellen würde. Also ab jetzt ist Star Citizen so weit wie andere Spiele, die das erste Mal Nicht-Entwickler damit spielen lassen.


Quelle: mein-mmo.de

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