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Star Citizen - Entwickler reagieren auf Klage durch Crytek

Diese Klage hätte niemals eingereicht werden dürfen, heißt es nun in einem Statement der Anwälte von Cloud Imperium. Die Klage würde demnach rechtliche Grundlagen in den Wind schießen, um laute Publicity für sich zu gewinnen. So heißt es weiter, dass die exklusive Nutzung der CryEngine nicht bedeute, dass Cloud Imperium diese in Star Citizen nutzen müsse. Stattdessen geht es darum, dass diese exklusiv CIG zur Verfügung steht und Crytek diese Version an niemand anderen weitergeben darf. Auf die Vorwürfe, dass Squadron 42, der Singleplayer von Star Citizen, ein eigenes Spiel wäre und somit eine eigene Lizenz der Engine bräuchte, gehen sie ebenfalls mit dem Vertrag vor. Dort steht demnach geschrieben, dass die Engine für Star Citizen und ein "zugehöriges Space-Fighter-Game" genutzt werden soll. Da Squadron 42 zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch keinen Namen hatte, musste diese Umschreibung genutzt werden.

Ein Interessenkonflikt?

Der letzte Teil der Klage dreht sich um den ehemaligen Crytek-Mitarbeiter Ortwin Freyermuth, der nun bei Cloud Imperium arbeitet und auch bei den Vertragsverhandlungen anwesend war. Dies wäre laut Crytek ein Interessenkonflikt, der nie aufgelöst wurde. Cloud Imperium beziehen sich in ihrer Gegenschrift auf eine von Crytek ausgestellte Erlaubnis, dass der Ex-Mitarbeiter bei den Verhandlungen gegenwärtig sein darf. Ob die Klage nun noch vor Gericht Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.


Quelle: gamona.de

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