Nach Druck von Nvidia: Asus gliedert AMD-Karten aus, weitere Hersteller folgen

AMD kritisiert Nvidias Geschäftspraktiken

AMD erklärte, dass es mit AIB-Partnern eng und auf Augenhöhe zusammenarbeite. "Keine Anti-Gamer oder wettbewerbswidrigen Bedingungen" – AMD kritisiert damit das Nvidia GeForce Partner Programm, ohne es in seiner Mitteilung direkt zu nennen. Außerdem stelle AMD Technik zur Verfügung, die "es den Partnern ermöglichr, diese ohne Kosten für die Verbraucher zu übernehmen, anstatt die Spieler mit proprietärer Technik zu bestrafen und ihre Auswahl an Displays einzuschränken." Hier spielt AMD etwa auf Nvidias adaptive Bildsynchronisierungstechnik G-Sync an, die nur mit speziellen G-Sync-Monitoren funktioniert und AMD-Grafikkarten ausklammert.


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Kritik an Nvidias Partnerprogramm

Nvidia steht bezüglich des GeForce Partner Program unter erheblicher Kritik. So berichtete die US-Website HardOCP mit Verweis auf vertrauliche Dokumente, dass Grafikkartenhersteller bei einer Mitgliedschaft im GPP "ihre Gaming-Marke exklusiv auf GeForce ausrichten" müssten. Dem Mitglied winken dem Bericht zufolge eine Belieferung von neuen GPU-Generationen zum Marktstart, Zugriff auf Game-Bundles, Rabattprogramme, Unterstützung bei Social Media und PR sowie finanzielle Unterstützungen (Marketing Development Funds). Nvidia verwies auf Anfrage von heise online hin lediglich auf den offiziellen Blog-Eintrag zum GeForce Partner Program. Antworten auf unsere Fragen zum GPP vom 9. März stehen noch immer aus.


Quelle: heise.de

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