SWTOR 'Family Research Council' verdammt die Möglichkeit zu homosexuellen Beziehungen
Geschrieben von: Newsbot
Montag, den 30. Januar 2012 um 08:44 Uhr
Während man sich hierzulande gerne der Verurteilung gewalthaltiger
Videospiele als Anreiz zu Brutalität im realen Leben hingibt, hat manch
ein US-Bürger eher seine Probleme mit virtuell zur Schau getragener
Sexualität. Und so verwundert es auch kaum, dass sich einige
konservative Aktivisten aus den USA gerade einmal wieder auf ein Produkt
von Spielentwickler BioWare einschießen.
Bereits in der Vergangenheit sorgte das Unternehmen für kontroverse
Diskussionen, indem es Spielern in einigen seiner Titeln das Eingehen
homosexueller Beziehungen in der virtuellen Spielwelt ermöglichte. Auch
für das Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic war
dieses Feature zunächst angekündigt, hat es bisher allerdings noch
nicht in das fertige Spiel geschafft. Für Tony Perkins, Präsident der
Vereinigung 'Family Research Council', ist dies jedoch kein Grund, nicht
schon einmal vorsorglich eine Warnung auszusprechen:
"In einem neuen Star-Wars-Spiel können homosexuelle
Aktivisten die größte Bedrohung für das Imperium darstellen. [...] In
einer nicht so weit entfernten Galaxie sind Star-Wars-Spieler bereits
auf die dunkle Seite gewechselt: Ein neues Videospiel, Star Wars: The
Old Republic, hat ein neues Feature bekommen - homosexuelle
Beziehungen", so Perkins, der anschließend noch auf die Gefahren für das
Leib und Wohl 'unserer' Kinder hinweist.
Zum Abschluss seiner Radio-Rede fordert Perkins seine Zuhörer noch dazu auf, bei BioWare gegen besagtes Feature zu protestieren, und dem Unternehmen zu zeigen, mit wem die Macht wirklich sei.